Katalogproduktion in der Endphase
Katalogverkauf auf der 4. Sammlerbörse in Edenkoben am Sonntag, den 7.10.2007

Die letzten Wochen waren arbeitsam und anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Der Auktionskatalog mit seinen fast 1,400 Versteigerungsloten ist so gut wie fertig. Nur noch ein paar letzte Korrekturen, und der Druck kann beginnen! Wie es aussieht, können die ersten Exemplare - sozusagen frisch aus der Druckerpresse - am 7. 10.2007 in Edenkoben verfügbar sein. Der Versand ist bereits für die Woche davor, also ab dem 02.10.2007, geplant. Für alle, die es nicht erwarten können, hier schon mal eine kleine Leseprobe aus dem Vorwort von Alexander Zacke:
Der Erste Schilderfund
Meine erste Berührung mit einem Emailschild hatte ich in meiner Kindheit, Anfang 1980. Meine Familie wohnte in einem winzigen Häuschen in Sievering, einem Vorort von Wien. Die Besitzerin war eine alte Witwe. Ihr verstorbener Mann hatte in der Nähe ein keines Kaufhaus betrieben, das nun als Lager diente, und wo ich mich gerne herumtrieb. Eines Tages entdeckte ich an einem der verwaisten Regale eine längliche, etwas gewölbte Metalltafel, von endlosen Schichten grüner Farbe übertüncht. Ich kratzte mit dem Fingernagel etwas von der Farbe herunter – und hatte mein erstes Emailschild entdeckt! Die alte Dame hatte an meinem Interesse an der „guten alten Zeit“ großes Vergnügen und erlaubte mir, das Schild abzumontieren und mit nach Hause zu nehmen. Dort laugte ich in fünf Stunden Arbeit die restliche Farbe ab. Zum Vorschein kam jenes Schild, das mit der Nr. 216 in diesem Katalog zu finden ist: ein einfaches, aber wunderschönes Maggi-Tresenschild. Das nebenstehende Foto zeigt mich einige Monate später in meinem Zimmer beim Hausaufgaben machen. Die Ausbeute meiner ersten Schilderexpeditionen ist auf dem Bild gut zu erkennen.
Fortsetzung folgt!
Herzliche Sammlergrüße,
Wolfgang Kopetschny